Reiseblog

Spargel aus Foggia

Gestern hab ich mir auf dem Wochenmarkt in Stuttgart zum ersten Mal in diesem Jahr frischen Spargel gekauft: weißen Spargel aus Baden und grünen Spargel aus Italien. Zu Hause stellte sich heraus, dass der grüne Spargel aus Foggia kommt.
Sofort wurden Erinnerungen an Apulien wach! Ich liebe diese Region an der Südostküste Italiens! Meer, Meer, Meer – 800 Küstenkilometer gehören zu Apulien, Stauferkastelle und traumhaft schöne romanische Kathedralen! Foggia ist die Hauptstadt der nördlichsten der insgesamt sechs Provinzen Apuliens und liegt in der ca. 3000 km2 Ebene des Tavoliere. Die Monti Dauni begrenzen die Provinz im Westen,  die Halbinsel Gargano und  die Adria im Osten, die Flüsse Fortore im Norden und der Ofanto im Süden.
Der Stauferkaiser Friedrich II. schätzte die Gegend sehr, er verlegte seine Residenz 1222 von Palermo nach Foggia. Lucera baute er zum stärksten Stützpunkt seines Reiches aus, hier siedelte er seine Sarazenen an, die ihm treu ergebene muslimische Leibgarde. In Castelfiorentino ist er am 13. Dezember 1250 verstorben.

 

Wie man auf dem Foto von Castelfiorentino, dem Sterbeort Friedrichs II., gut erkennen kann, spielt Landwirtschaft hier eine große Rolle! Hier kommt also mein Spargel her, von dem ich erzählen wollte.
Auf dem Einwickelpapier der Azienda Agricola Schiavone gibt es mehrere Spargelrezepte. Das Rezept „Asparagi alla Parmigiana“ hab ich gleich ausprobiert!

Man schneidet von dem grünen Spargel nur die Enden ab, schälen ist nicht nötig. Waschen und in wenig Salzwasser nicht zu weich kochen. Dann in eine gebutterte Form schichten, zwischen jeden Schicht etwas Olivenöl (am besten apulisches Öl aus Bitonto) und geriebenen Parmesankäse, dann im Ofen bei 180°C etwa 10/15 Minuten kurz überbacken! Lecker!

 

 

Guten Appetit!
Wer mit mir mal nach Apulien reisen möchte, hat in diesem Jahr noch Gelegenheit dazu! Es sind noch wenige Plätze frei bei meiner Apulienreise für den Reiseveranstalter BIBLISCHE REISEN.

Studienreise APULIEN: Liebe auf den zweiten Blick 24.05.2013-02.06.2013
Ob der spröden Landschaft Süditaliens ist eine Begegnung mit Apulien selten „Liebe auf den ersten Blick”. Dabei gibt es in Apulien wahre Schätze zu entdecken! Auf den zweiten Blick kann der Südwesten Italiens deshalb sehr wohl begeistern. Die wohl wichtigsten Prägungen erfuhr das Gebiet durch die normannische Eroberung und die Stauferherrschaft. Aber nicht nur der Stauferkaiser Friedrich II., der mit dem Castel del Monte („Krone Apuliens”) einen einzigartigen Symbolbau errichten ließ, fühlte sich angezogen von der eher kargen Berglandschaft Süditaliens. Griechische Kolonisation und römische Besiedelung haben der Region ebenso ihren Stempel aufgedrückt wie der anregende Einfluss aus Byzanz, der sich in den Kirchenbauten des Mittelalters widerspiegelt.

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  1. Pingback: Reisenews

  2. Sehr schöne Region!
    Das Rezept ist zum niederknien; einfach, aber sooo lecker.
    Ich hab es zusammen mit krossem Ciabatta mit Tomate und Mozzarella serviert.
    Ein Gedicht!

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