Gerne mache ich Ihnen Angebote für Gruppen. Sie können einen Museumsbesuch, eine Ausstellungsführung oder ein Kunstgespräch für Ihre Gruppe mit mir vereinbaren.
Dauer: 60 – 90 Minuten, Honorar nach Absprache.
NEU: DIGITALE KUNSTVERMITTLUNG
Gerne stehe ich Ihren Gruppen auch digital zur Verfügung.
Buchen Sie eine Ausstellungsführung oder einen Vortrag bei mir! Via ZOOM komme ich zu Ihnen direkt nach Hause. Sie laden Ihre Familie, Freunde oder Bekannte zu diesem Online Meeting ein.
Meine aktuellen Angebote für Gruppen finden Sie hier: Vorträge ZOOM
Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.
Pablo Picasso
KUNSTMUSEUM STUTTGART geschlossen
Sonderausstellung „Das kalte Herz“ im Kunstgebäude am Schlossplatz.
A C H T U N G Sanierung des Kunstmuseums Stuttgart ab April 2026
2026 stehen umfassende Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am Gebäude des Kunstmuseums Stuttgart an. Das Museum wird für die Baumaßnahmen vom 13. April 2026 bis voraussichtlich zum 1. Quartal 2027 geschlossen.

SONDERAUSSTELLUNG im Kunstgebäude am Schlossplatz
Das kalte Herz
bis 04.10.2026
Das Kunstmuseum Stuttgart präsentiert im Kunstgebäude am Schlossplatz eine Ausstellung, die das Märchen »Das kalte Herz« von Wilhelm Hauff (1802–1827) erstmals in den Kontext zeitgenössischer Kunst stellt. Hauff verfasst die 1827 erschienene Erzählung als Allegorie auf eine Welt im Wandel. Anhand des Schicksals seiner literarischen Hauptfigur – dem jungen Köhler Peter Munk – veranschaulicht der Schriftsteller, wie tiefgreifend der Übergang von der feudalen Ordnung hin zum industriellen Frühkapitalismus das Leben der Menschen veränderte. Die Geschichte handelt von Geldsucht, Geltungsdrang, emotionaler Isolation und Reue.
Selbst nach 200 Jahren sind die Zusammenhänge und Motive des Märchens von ungebrochener Aktualität. Vor dem Hintergrund erneuter politischer und ökonomischer Krisen fragt die Ausstellung, wie äußere Bedingungen unser Zusammenleben formen und gleichzeitig auf die Probe stellen. Gezeigt werden Arbeiten von Kader Attia, Tracey Emin, Jakob Grünenwald, Jenny Holzer, Jesper Just, Friedrich von Keller, Rasmus Myrup, Gabriela Oberkofler, Ricarda Roggan, Erik Sturm, Pol Taburet, Rosemarie Trockel, Troika sowie Neuproduktionen von Julius Pristauz und Nora Turato.
Öffnungszeiten »Das kalte Herz«
Di bis So 11–18 Uhr/ Mi 11–20 Uhr/ Mo geschlossen (außer an Feiertagen)
Feiertage 11–18 Uhr
Kataloge Kunstmuseum Stuttgart:
… und so gehe ich jeden Tag ins Atelier, und sei es nur, um zu lesen
oder um ein Nickerchen zu machen. Hauptsache, ich bin da.
Sonst, das weiss ich, kommen die Dinge nicht voran.
Bruce Nauman (2004)
STAATSGALERIE STUTTGART

THIS IS TOMORROW.
NEUPRÄSENTATION DER SAMMLUNG DES 20. / 21. JAHRHUNDERTS
bis 31.12.2026
In neu konzipierten Sammlungsräumen treffen medienübergreifende Werke aufeinander, die sich aktuellen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Dabei richten Neuerwerbungen den Blick aus der Gegenwart in die Sammlung.
Seit Ende Januar 2025 ist die Neuerwerbung »Disremembered XV« der kolumbianischen Künstlerin Doris Salcedo – ermöglicht durch die Freunde der Staatsgalerie e.V. – in der Sammlungsneupräsentation »THIS IS TOMORROW« in der Staatsgalerie zu sehen und tritt in einen Dialog mit der großen Wandarbeit »Das schwarze Leichentuch« von Teresa Margolles.

DIGITALE KUNSTVERMITTLUNG
Meine vielfältigen Themen finden Sie hier.
Buchen Sie bei mir einen digitalen Vortrag zur Sonderausstellung Fred Uhlman, die in der Staatsgalerie bis zum 09.01.2022 gezeigt wurde!
Sonderausstellung zum Themenjahr 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
Trotz allem. Fred Uhlman. Ein jüdisches Schicksal.
1950 schenkte Fred Uhlman (1901-1985) der Staatsgalerie 38 Zeichnungen aus dem Zyklus „Captivity“, der 1940 auf der Isle of Man entstand. Uhlman war dort für sechs Monate interniert. In dieser Serie stellt Uhlman düstere, symbolische sowie vor allem antikirchliche Visionen der gegenwärtigen und kommenden Zeit und ihrer Gräuel auf den Schlachtfeldern dar – ein moderner »Totentanz«. Hoffnung verschaffen teilweise Blumen, die aus Grabhügeln und Schädeln wachsen, sowie ein kleines Mädchen mit einem Luftballon, das durch einige der apokalyptischen Szenen wandert: Auf einigen der Blätter findet sich die Widmung an seine am 3. Juli 1940 geborene Tochter.
IMMER AKTUELL: Kunstgeschichte digital
Sonderausstellung im Graphik-Kabinett – Digitaler Vortrag via ZOOM
Ida Kerkovius. Die ganze Welt ist Farbe.
Falls Sie die Ausstellung „Ida Kerkovius“ in der Staatsgalerie verpasst haben, können Sie mich für einen Vortrag für Ihre Gruppe buchen. Wir treffen uns im digitalen Raum via ZOOM und ich stelle Ihnen die Ausstellung und Ida Kerkovius vor.

Unter den rund 20 Schülerinnen von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie ragt Ida Kerkovius (1879‒1970) hervor. Schon 1903 war sie bei dem großen Lehrer in Dachau, ab 1908 dann bei ihm in Stuttgart. Hölzel, der sie sogar zu seiner Assistentin machte, wusste ihre Eigenheit zu schätzen: »Sie macht meine Lehre, aber komisch, sie macht ganz andere Sachen.« Zwischen 1920 und 1923 studierte die Künstlerin in den Wintersemestern am Bauhaus in Weimar: »Ich ging ans Bauhaus, um zu sehen, wie da gelehrt wird. Ich wollte nicht einseitig sein, sondern von anderen lernen.«
»Meine Welt ist die Farbe, in ihr kann sich meine Phantasie ganz entfalten« war das Leitmotiv der »Kerko«, wie sie in Stuttgart liebevoll genannt wurde. Gerade die Technik des Pastells, mit der sie wiederum Hölzel inspirierte, perfektionierte sie durch die Verwendung von Velourpapieren, deren samtige Oberfläche die Leuchtkraft der Farben steigert. Frühwerke sind selten, da ihr Atelier in der Urbanstraße 53 im März 1944 ausgebombt wurde.
Lust auf Kunst? Buche bei mir eine Führung in der Sammlung der Staatsgalerie!
Buchtipps Staatsgalerie:
Suchen Sie Angebote für Kunstführungen für Kinder oder Schulklassen?
Dann schauen Sie hier:
Kinderführungen in der Staatsgalerie
HÖLZELHAUS DEGERLOCH
Gerne biete ich Ihnen und Ihrer Gruppe auch eine Führung im Hölzelhaus Degerloch an.
Das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von Adolf Hölzel in der Ahornstraße 22 in Stuttgart-Degerloch wurde im Herbst 2022 für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Adolf Hölzel Stiftung hat es mit Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart, der Aktion Mensch e. V., der Péter Horváth-Stiftung, der Südwestbank und dem Förderverein Hölzel-Haus e. V. saniert, in seine ursprüngliche Architektur zurückgebaut und um die Räumlichkeiten der Kunstschule erweitert.

Der Kurzfilm „6 Facetten von Adolf Hölzel“ ist jetzt online und im Hölzel-Haus zu sehen!
In Zusammenarbeit mit der Filmakademie Ludwigsburg hat die Adolf Hölzel Stiftung den ersten Film über den Künstler und Lehrer konzipiert und produziert. „6 Facetten von Adolf Hölzel“ präsentiert Adolf Hölzels Leben und Werk in verschiedenen Kapiteln, die sich durch lebendige, episodische Erzählungen auszeichnen. Anstatt eine lineare Biografie zu verfolgen, führen wir die Besucher und Besucherinnen des Hölzel-Hauses mittels emotionaler Einblicke und ausgewählter Zitate durch die vielen Seiten Hölzels – von seinen künstlerischen Techniken bis hin zu seiner innovativen Lehrmethode. Authentisches Archivmaterial, darunter Briefe, Fotos und Skizzen, wurde als Motion-Graphics-Collage in Szene gesetzt, um eine visuell ansprechende und intellektuell anregende Erfahrung zu bieten. Diese strukturierte und zugleich flexible Darstellungsweise ermöglicht es den Besuchern, jederzeit in die Welt Hölzels einzutauchen und sich ein persönliches Bild dieses einflussreichen Künstlers zu formen.
AKTUELLE AUSSTELLUNG:
Form als Methode – Adolf Hölzel und Camille Graeser
bis 27.09.2026
Die Ausstellung „Form als Methode – Adolf Hölzel und Camille Graeser“ widmet sich vom 19. April bis zum 27. September 2026 dem Werk des Hölzel-Schülers Camille Graeser und dessen künstlerischer Entwicklung zwischen angewandter Gestaltung und konkreter Malerei. Nach seinem Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart gründete Graeser zunächst ein Büro für Inneneinrichtung, Graphik und Produktgestaltung. Er wurde Mitglied des Deutschen Werkbundes und beteiligte sich regelmäßig an dessen Ausstellungen. So auch 1927 an der Ausstellung „Unsere Wohnung“ auf dem Weissenhof, als er mit der Gestaltung einer Musterwohnung im Wohnblock von Ludwig Mies van der Rohe beauftragt wurde. Seitdem bewegte sich Graeser, der auch verschiedene wegweisende Artikel publizierte, im Umfeld der avantgardistischen Architektur- und Gestaltungsdiskurse der Zeit.
Erst nach seiner Übersiedlung nach Zürich im Jahr 1937 wandte sich Graeser zunehmend der freien Kunst zu und entwickelte jene konstruktiv-konkrete Bildsprache, für die er heute bekannt ist. Die Ausstellung verfolgt diese Entwicklung anhand ausgewählter Werkgruppen und macht zugleich die nachhaltige Prägung durch Adolf Hölzels kunsttheoretische Lehre sichtbar.
Der Titel „Form als Methode“ verweist auf Hölzels grundlegende Auffassung von Kunst als einem aus den Elementen Form, Farbe und Linie aufgebauten Ordnungsgefüge. In Graesers Werk lässt sich nachvollziehen, wie diese von Hölzel entwickelte formanalytische Denkweise durch ihn in eine konsequente Hinwendung zur konkreten Kunst überführt wird.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Camille Graeser Stiftung Zürich.
Nach dem Besuch des Hölzelhauses bietet sich eine Einkehr im Waldauerle Königsträßle 3 an oder ab 17.30 Uhr auch bei der Waldauerin TUS Alm.
Weitere Angebote für Gruppen finden Sie unter der Rubrik „Geschichte“:
Führungen im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart
Führungen im Schillernationalmuseum oder im Literaturmuseum der Moderne in Marbach
Führungen im Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss
EXKURSION nach BADEN-BADEN:
Frieder-Burda-Museum Baden-Baden




