Lern- und Gedenkort Hotel Silber

Hotel, Gestapo-Hauptquartier, Polizeipräsidium:
Das „Hotel Silber“ in Stuttgart ist ein Haus voller Geschichte und Geschichten.

Sie können mit mir einen Termin für eine Führung im Lern- und Gedenkort Hotel Silber verabreden und mich dann als Guide beim Besucherdienst anfragen. Gerne führe ich Sie und Ihre Gruppe durch das Haus.

Bitte beachten:
Seit 2.11.2020 ist das Hotel Silber aufgrund der Corona-Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg geschlossen.

 

Stuttgart: Lern- und Gedenkort HOTEL SILBER Foto © Welz

 

Im Virtuellen Geschichtsort kann die Vergangenheit des Gebäudes – heute eine Außenstelle des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg – online Epoche für Epoche, Stockwerk für Stockwerk und Zimmer für Zimmer erforscht werden.

Der Audioguide 2.0 ermöglicht seit November 2020 den digitalen Besuch im Hotel Silber und bietet zusätzliche Inhalte zur Vertiefung.

 

Stuttgart Hotel Silber Flur im 1. Stock Foto © Welz

 

Ergänzend zu Ihrem Besuch des Lern- und Gedenkorts Hotel Silber biete ich Ihnen eine Stadtführung an:

Tatort Stuttgart – Hotel Silber und NS-Justiz

Das ehemalige Hotel Silber war ab 1928 ein Ort der Polizei und ab 1933 ein Ort des organisierten NS-Terrors. Die Dauerausstellung wurde im Dezember 2018 eröffnet und ermöglicht die Beschäftigung mit Tätern und Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in verschiedenen politischen Systemen. Eindrucksvolle Originalobjekte sind in inszenierten Räumen ausgestellt, in Büros wurden Verbrechen geplant und verwaltet. „Fenster in die Vergangenheit“ geben Einblicke in die Geschichte des Gebäudes, „Kernbegriffe“ sind in die Fenster geschnitten und fordern zur Auseinandersetzung mit Täter- und Opfergeschichte auf.
Mit Andrea Welz lernen wir zunächst den Lern- und Gedenkort Hotel Silber kennen. Anschließend gehen wir durch das Alte Waisenhaus in die Urbanstraße 20. Vor dem Landgericht erinnern seit Januar 2019 Gedenkstelen an die Opfer der NS-Justiz.

Ausstellungsführung und Rundgang, Dauer nach Absprache, 120 bis 150 Minuten.

 

Stuttgart Gedenkstelen zu den Hinrichtungen 1933-1945 vor dem Landgericht. Foto © Welz