Stadtwanderungen – Urban Walks

„Im Wanderer steckt einer, der seine Entwicklung nicht beendet.“
Joseph Beuys

Leidenschaftlich sammeln … Die Geschichte der Familie Wolf
Im tiefen Keller unter dem Alten Schloss in Stuttgart befindet sich eine der herausragendsten Glassammlungen der Welt mit Exponaten aus vier Jahrtausenden. Der Vater Alfred Wolf, auch „Lumpenwolf“ genannt, hatte in den 1920er Jahren begonnen, Glas zu sammeln, der Sohn Ernesto Wolf hat die Sammlung dem Landesmuseum Württemberg überlassen. Wir sehen die schönsten gläsernen Kunstwerke und verfolgen die Spur der Familie Wolf durch Stuttgart am Haus der Wirtschaft vorbei, treppauf treppab zum Kräherwald zur ehemaligen Villa der Familie.
Museumsführung und Stadtwanderung vom Landesmuseum bis zum Kräherwald, Dauer 3 Stunden.

 

Auf Rudolf Steiners Spuren durch den Stuttgarter Osten
1907 lernte Emil Molt, Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, Rudolf Steiner persönlich kennen und schätzen. Molt erwarb das Restaurant Uhlandshöhe und im September 1919 wurde dort die erste Waldorfschule unter der Leitung Rudolf Steiners eröffnet und die Waldorfpädagogik begründet.Unsere Stadtwanderung führt uns vom ehemaligen Gebäude der Zigarettenfabrik in der Hackstraße an wichtigen Orten anthroposophischer Einrichtungen vorbei bis zum Aussichtsturm Uhlandshöhe.
Stadtwanderung, Dauer 2,5 Stunden

 

„Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen,
der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.“
Theodor Heuss

 

Vom Lapidarium zum Teehaus Weissenburg
Im Lapidarium der Stadt Stuttgart an der Mörikestraße entdecken wir in einer historischen Gartenanlage die Spuren der Vergangenheit der Stadt. Nach dem Besuch der Skulpturensammlung machen wir uns auf eine Stadtwanderung durch den Stuttgarter Süden, um die Spuren der Villa Weißenburg und der Gartenanlage am Rande des Bopserwaldes zu suchen und, wenn sie wollen, im Teehaus den Nachmittag ausklingen zu lassen. Stadtwanderung, Dauer 2,5-3 Stunden.

 

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“
Johann Wolfgang von Goethe

 

Spaziergang durch den Dornhaldenfriedhof und die Weinberge im Stuttgarter Süden
Die Stuttgarter Seilbahn ist eine Attraktion:  sie wurde 1929 in Betrieb genommen, die alten Teakholzwagen fahren noch heute, doch technisch auf dem neusten Stand. Von der Bergstation passieren wir bei unserem Spaziergang den Waldfriedhof und gelangen zum Dornhaldenfriedhof. Nicht nur Andreas Bader, Gudrun Ensslin und Jan Carl Raspe liegen hier begraben, sondern inzwischen auch Max Bense, Margarete Hannsmann und Peter O. Chotjewitz. Über den Schimmelhüttenweg kehren wir mit herrlichen Ausblicken durch die Weinberge zurück zum Marienplatz.
Stadtwanderung, Dauer 2,5 Stunden

 

Mit der Seilbahn: Gerne zeige ich Ihnen mein Stuttgart … Foto © RRupf

 

 

Die Hohenheimer Gärten
Bei einem sommerlichen Spaziergang lernen sie die Hohenheimer Gärten am Südrande Stuttgarts auf der Filderebene kennen. Sie umfassen etwa 30 Hektar und sind aus den Gärten und Parkanlagen des ehemaligen Schlossgutes Hohenheim entstanden. Der Exotische Garten mit seinem außergewöhnlich alten Baumbestand ging aus dem „Englischen Garten“ von Herzog Carl Eugen und Franziska von Hohenheim hervor. Von den Bauten der Anlage des 18. Jahrhunderts sind heute nur noch einige Reste erhalten wie das ‚Spielhaus’, das ‚Wirtshaus zur Stadt Rom’ und die Säulenruine des ‚Tempels des Donnernden Jupiters’, die Ludwig Uhland zum Gedicht ‚Des Sängers Fluch’ angeregt haben soll. Ab 1996 Erweiterung durch die Neuanlage des naturnahen Landschaftsgartens. Vom Monopteros auf dem Aussichtspunkt haben wir einen schönen Blick zurück zum Schloss Hohenheim und die freie Landschaft.
Gartenspaziergang, Dauer 2 Stunden

 

Alhambra am Neckar – König Wilhelm I. und seine Wilhelma
1839 wurden auf dem Gelände der heutigen Wilhelma Mineralquellen gefunden. König Wilhelm I. von Württemberg wollte sich deshalb ein „Badhaus“ errichten lassen. Damals war der Maurische Baustil in den Königs- und Fürstenhäusern Europas in Mode gekommen, deshalb beauftragte der König seinen Architekten Karl Ludwig von Zanth eine maurische Anlage zu bauen, seine Alhambra am Neckar. Als die Wilhelma 1846 eingeweiht wurde, gab es einen Festsaal, zwei Hauptgebäude mit mehreren höfischen Räumen, verschiedene Pavillons, Gewächshäuser und großzügige Parkanlagen. Trotz den Zerstörungen des 2. Weltkriegs und Neubau von vielen Tierhäusern kann man noch viel von der einstigen Anlage erkennen. Wir spazieren durch die historischen Gewächshäuser und den Wandelgang im maurischen Garten. Wir staunen über die großen Mammutbäume und geniessen die Aussicht vom Pavillon Belvedere bis zur Grabkapelle auf dem Rotenberg. Natürlich schauen wir auch nach „Wilhelm“, dem schwäbisch-hällischen Landschwein. König Wilhelm I. hat chinesische Maskenschweine mit dem einheimischen Schwein kreuzen lassen und damit eine neue Schweinerrasse in Württemberg eingeführt. Nach unserer Spurensuche im zoologisch-botanischen Garten beenden wir unseren Spaziergang am Schloss Rosenstein im Rosensteinpark. Dort ist König Wilhelm I. im Jahr 1864 verstorben.
Spaziergang, Dauer 3 Stunden

 

Stuttgart: Der maurische Garten in der Wilhelma - Foto © Welz

Stuttgart: Der maurische Garten in der Wilhelma – Foto © Welz

 

 

 


En Stuagert – gucket selber nòòch-dò kletteret aus em Tal
so an de tausend Stäffela en d Höh nuf überaal:
Dia steile Stuagerter Stäffela-
dees woiß a jedes Kend-
send schuld, dass mir em ganza Land
halt d Stäffelesrutscher send!
Friedrich E.Vogt   (1905-1995)

Stäffeleswanderungen – Urban walks
Gerne biete ich Ihnen auch Stäffeleswanderungen in alle Himmelsrichtungen an:

  • Stäffele Nord
  • Stäffele Ost
  • Stäffele Süd
  • Stäffele West

 

#streetart Ameisen krabbeln entlang der Georg-Elser-Staffel in Stuttgart - Foto © Welz

#streetart Ameisen krabbeln entlang der Georg-Elser-Staffel in Stuttgart – Foto © Welz

 

Eine Stäffele-Tour für Einsteiger:

Loriots Mops – Eine Stäffele Tour zum Mops und zurück
Eine vergnügliche Stäffele-Tour durch Stuttgart mit Stuttgart-Geschichten und Mops-Gedichten:
Wenn die Möpse Schnäpse trinken, Der Mops von Fräulein Lunden und Ottos Mops. Denn: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, doch sinnlos.“ So sagte Loriot.
Dauer: 90 Minuten

 

Stuttgart: Der Mops auf dem Eugensplatz - Foto © Welz

Stuttgart: Der Mops auf dem Eugensplatz – Foto © Welz

 

Mehr Mops-Geschichten erfahren Sie hier:
Der Mops auf der Loriot-Säule und Ein Mops für Loriot in Stuttgart

Regina war auf einer Stäffele-Tour mit Mopsgeschichten dabei und hat einen schönen Beitrag in ihrem Blog geschrieben:
Auf den Spuren des Mopses

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

  1. Pinkback: Geschenke in letzter Minute | Kunst und Reisen

  2. Liebe Andrea,
    mein Mann und ich haben nun schon an etlichen Ihrer Stadtwanderungen teilgenommen und es lohnt sich immer. Jedes Mal erfährt man Neues, Zusammenhänge werden plötzlich transparent. Es macht Freude, Ihnen zuzuhören, wenn Sie mit Sachverstand und jeder Menge Humor über Stuttgart, Kunst und Geschichte berichten. Insbesondere die Mops-Tour ist ein wirklicher Knaller – wissenswert, spannend und äußerst amüsant.
    Ich freue mich auf unser nächstes, gemeinsames Event!
    Herzliche Grüße von
    Regina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *