Kunstspaziergänge

Meine Leidenschaft ist die Kunst im öffentlichen Raum. Seit Jahren recherchiere ich über die Kunstwerke, die in der Stadt Stuttgart verteilt sind. So konnte ich beitragen zu der Publikation „Skulpturen des 20. Jahrhunderts in Stuttgart“, herausgegeben von Bärbel Küster mit Fotografien von Wolfram Janzer, 2006 erschienen im Kehrer Verlag Heidelberg.

Gerne biete ich Ihnen und Ihrer Gruppe Kunstspaziergänge in Stuttgart an:

NEU: Kunst im Höhenpark Killesberg
Die Kunstwerke im Höhenpark Killesberg spiegeln die 75-jährige Geschichte der Gartenanlage von der Reichsgartenschau 1939, über die Deutsche Gartenschau 1950, die Bundesgartenschauen 1961 und 1977 bis zur Internationalen Gartenbauausstellung IGA 1993. Mit der Parkerweiterung „Grüne Fuge“ und dem Neubauquartier „Killesberghöhe“ wurde 2013 von der türkischen Künstlerin Ülkü Süngün die Installation „Erinnerungskörper“ geschaffen, um an das ehemalige Sammellager und an die Deportationen württembergischer Juden zu erinnern.
Kunstspaziergang, Dauer nach Absprache 90 – 120 Minuten

Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart hat im Juni 2015 eine neue Broschüre herausgegeben, die zum Download bereitsteht:
Kunstweg Killesberg – Geschichte und Geschichten

Gedenkstele und Installation "Erinnerungskörper" im Höhenpark Killesberg Stuttgart - Foto © Welz

Kunstspaziergang Killesberg: Gedenkstele und Installation „Erinnerungskörper“ im Höhenpark Killesberg Stuttgart – Foto © Welz

Kunst im Park!
Für die IGA 1993 in Stuttgart wurden auf dem Wartberg-Gelände und im Leibfriedschen Garten dauerhaft Kunst-Stationen eingerichtet. Wir suchen auf einem Spaziergang diese Kunst-Stationen auf und entdecken, was aus ihnen geworden ist. Hat sich die Natur ihr Terrain zurückerobert oder sind die ursprünglichen Ideen der Künstler noch erkennbar? Wir gehen von Dan Grahams „Gate of Hope“ über die „Villa Moser“ zum Aussichtshügel Leibfried und dem „sanctuarium“ von Herman de Vries. Auf dem Wartberg-Gelände finden wir Jeanette Zippels „Bienengarten“ und Katharina Raecks magischen Steinkreis. Was ist aus Michael Singers „Grottenloch“ geworden? Unser Spaziergang endet mit dem „Stangenwald“ von Hans-Dieter Schaal im Höhenpark Killesberg – und wenn Sie wollen bei einer Schlusseinkehr im Naturfreundehaus Steinbergle oder im Ausflugslokal „Ins Blaue“.
Kunstspaziergang, Dauer 2 Stunden

 

Kunstspaziergang Wartberg: Memorial Garden von Michael Singer „Grottenloch“ – Foto © Welz 2013


NEU: Stuttgarter Geheimnisse 

Kennen Sie den Abendstern von Micha Ullman? Kein Monument, sondern ein Miniment in der Stuttgarter Innenstadt. Wissen Sie, wo Sie den Schriftzug „STAMMHEIM“ finden und was es damit auf sich hat? Haben Sie schon einmal „ghosts“ von Harry Gelb entdeckt? Sind Sie schon einmal über die Pflastersteine gestolpert, die an Menschen erinnern, die an Aids verstorben sind? Gerne zeige ich Ihnen diese und andere Stuttgarter Geheimnisse.
Kunstspaziergang, Dauer ca. 90 Minuten.

Hier können Sie mehr erfahren: Stuttgarter Geheimnisse

Kunstspaziergang: Stuttgarter Geheimnisse - Foto © Welz

Kunstspaziergang: Stuttgarter Geheimnisse – Foto © Welz

 

Junge Kunst in und um die Klettpassage
Die Klettpassage wird täglich von rund 150 000 Menschen passiert. Wer nimmt die Kunst im öffentlichen Raum wahr? Neben den fest installierten Kunstwerken wie dem „Mauerriß“ von Ulrike Böhme-Reuter oder der „Kunst, wo man sie nicht vermutet“ von Edgar Harwardt gibt es seit 2007 ein innovatives Kunstprojekt. Studenten/ Alumni der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart werden von der Mietervereinigung der Klettpassage eingeladen, in eigens dafür geschaffenen „Kunstboxen“ ihre aktuellen Kunstwerke zu zeigen. Hier können Sie junge Kunst entdecken: überraschend, witzig, innovativ – aber anspruchsvoll!
Kunstspaziergang, Dauer ca. 90 Minuten

 

Kunstspaziergang Stuttgart: Mauerriß von Ulrike Böhme-Reuter in der Klettpassage. Foto © Welz

Kunstspaziergang Stuttgart: Mauerriß von Ulrike Böhme-Reuter in der Klettpassage. Foto © Welz

 

 

„Kunst, die man nicht sieht“ – Kunst im öffentlichen Raum
Kennen Sie die Kunstwerke, die sich öffentlich zugänglich im Stadtraum der Stadt Stuttgart verbergen? Die „Kunst im öffentlichen Raum“ kostet keinen Eintritt, sie ist einfach da, manche Künstler haben nicht einmal um Erlaubnis gefragt und einfach ihre Spuren hinterlassen. Schon Robert Musil sagte einmal: „Das Auffallendste an Denkmälern ist, dass man sie nicht bemerkt.“ Es gibt ganz bescheidene Kunstwerke, die kaum auffallen und deshalb oft übersehen werden, wie der „Abendstern“ von Micha Ullman. Es gibt „Kunst, die man nicht sieht“ wie die versteckte Arbeit von Edgar Harwardt oder große Skulpturen, die Orte und Wege markieren, wie die monumentalen Skulpturen von Otto Herbert Hajek. „Kunst im öffentlichen Raum“ ist auch deshalb so interessant, weil die Frage gestellt werden kann, in welcher Weise der Künstler oder der Auftraggeber Bezug zur Stadt und ihrer Geschichte nimmt. Lassen Sie sich überraschen!
Kunstspaziergang, Dauer nach Absprache 90 – 120 Minuten

 

Kunst in der Kulturmeile
„Mir brauchet koi Konscht, mir brauchet Grombiera“, das behauptet ein vielzitierter Spruch aus dem 19. Jahrhundert. Die Kartoffelbeete des Künstlerpaars Renata Stih und Frieder Schnock sind leider verschwunden, doch Kunst ist in der Kulturmeile in Stuttgart geblieben! Bei diesem Kunstspaziergang lernen Sie bekannte und vielleicht auch unbekannte Kunstwerke kennen!
Kunstspaziergang, Dauer nach Absprache 90 Minuten

 

Wo Banane drauf ist, ist Kunst drin! Banane von Bananensprayer Thomas Baumgärtel am Kunstgebäude in Stuttgart. Foto © Welz

Vom Abendstern zum Kinetischen Projekt
Kaum jemand kennt den „Abendstern“ von Micha Ullman in Stuttgarts Stadtmitte! Der Künstler hat 1996 dieses Minimal-Kunstwerk mit einem Durchmesser von 4 cm der Stadt geschenkt! Andere Kunstwerke wie Alexander Calders „Stabile“ wurden von Stadt und Land für viel Geld angekauft und heftig diskutiert. Doch inzwischen haben viele in Stuttgart erkannt, dass Kunst im öffentlichen Raum nur bereichert! Carsten Nicolais „Polylit“ auf dem neuen Kleinen Schlossplatz reagiert auf Handywellen, Werner Pokornys Skulptur reflektiert das Thema „Haus“. Otto Herbert Hajeks Stadtzeichen aus dem Jahr 1969 wurde nun auf eine Verkehrsinsel in der Theodor-Heuss-Straße verbannt, seine „Durchbrochene Fläche im Raum“ vor der Liederhalle war die erste abstrakte Skulptur in Stuttgarts öffentlichem Raum. Im Stadtgarten erinnern verschiedene Kunstwerke an die Ausstellung „Kunst im Stadtbild 1977“. Sabine Hoffmanns große Steine „Euroterra“ liegen stumm am Platz der deutschen Einheit und Bernd Wilhelm Blanks „Kinetisches Projekt“ braucht Wind, um seine ganze Schönheit zu entfalten!
Kunstspaziergang, Dauer nach Absprache 120 Minuten

 

Kunstspaziergang auf dem Besinnungsweg Fellbach-Oeffingen. Foto © Welz

Kunstspaziergang auf dem Besinnungsweg Fellbach-Oeffingen. Foto © Welz

Spaziergang über den Besinnungsweg Fellbach
Am Stadtrand von Stuttgart liegt Fellbach. Am Stadtrand von Fellbach liegt Oeffingen. Am Rand von Oeffingen liegt der Friedhof und das Feuerwehrhaus. Dort beginnt der Besinnungsweg Fellbach. Man geht mit dem Rücken zur Stadt hinaus aufs Land, an der alten Heilig-Kreuz-Kapelle vorbei. In jeder Jahreszeit erlebt man den Weg anders. Die Partner des Projekts sind der Förderverein, die Kirchen Fellbachs und die Stadt Fellbach. Sie haben 12 Orte am Wegesrand benannt, denen jeweils ein Thema zur Besinnung zugeordnet ist. Zitate aus Literatur, Religion, Philosophie verweisen auf das jeweilige Thema. Bis heute sind acht Besinnungsorte realisiert. „Void“ von Albrecht Görig ist der Ausgangspunkt. Inge Mahn hat sich mit dem Thema „Zeit“ beschäftigt und eine große Sonnenuhr gebaut. Der ungarische Künstler Tamàs Trombitàs schuf eine begehbare Fläche mit quadratischen Granitplatten zum Thema „Erinnerung/ Vergessen“. Zum Thema „Geborgenheit/ Vertrauen“ montierte Jürgen Brodwolf ein Skulpturenpaar auf ein Boot aus Cortenstahl. Anatol Herzfeld schlug ein Gesicht in einen Findling aus Granit zum Thema „Gott/Transzendenz“. Der Gottsucher, wie der Künstler seine Skulptur nennt, schaut zurück nach Oeffingen. Das rote Stahlhäuschen „Kindsein/ Kreativität“ stammt von Timm Ulrichs. In einer Waldlichtung liegt Micha Ullmans riesige Baumskulptur „Schöpfung“, herausgesägt aus einer Eisenplatte. Henk Visch gestaltete 2013 den Besinnungsort „Freiheit“. Im Sommer 2016 wurde der Besinnungsort „Freizeit/ Muße“ vom Künstlerkollektiv INGES IDEE realisiert.
Beim gemeinsamen Spaziergang über den Besinnungsweg kommen wir miteinander ins Gespräch über die Kunst, das Land und das Leben.
Dauer: 2 – 3 Stunden

 

Kunst – Orte der Erinnerung
Wie erinnert man in Stuttgart an Machtmissbrauch und Terror? Wir suchen in Stuttgart Orte der Erinnerung auf. 1970 wurde an der Planie das Mahnmal für alle Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Inzwischen gibt es am Stauffenberg-Platz auch die Erinnerungsstätte für die Brüder Stauffenberg. Im sog. Hotel Silber befand sich die Gestapo-Zentrale. Nun wird das Gebäude zu einem Erinnerungs- und Lernort umgebaut. Auch das Projekt Stolpersteine will Gedächtnislücken füllen und Spuren vergessener Nachbarn aufzeigen.
Stadtspaziergang, Dauer nach Absprache 90 – 120 Minuten

Marsyas von Alfred Hrdlicka auf dem Stauffenbergplatz in Stuttgart - Foto © Welz

Marsyas von Alfred Hrdlicka auf dem Stauffenbergplatz in Stuttgart – Foto © Welz

 

Streetart/ Urbanart in Stuttgart

„Sie kommen jeden Tag und verunstalten unsere Städte. Sie hinterlassen überall ihre idiotischen Schriftzüge. Sie machen aus der Welt einen hässlichen Ort. Wir nennen sie Werbeagenturen und Stadtplaner.“
Banksy (zitiert in: Aufstand der Zeichen, Greenpeace Magazin Nr. 6/2005 )

 

Bei diesem Stadtspaziergang durch die Stuttgarter Innenstadt lernen Sie verschiedene Stilrichtungen von Streetart kennen: graffiti, stencil, wheatpaste, mural, urbanart, sticker … und natürlich die „ghosts“ von Harry Gelb.
Kunstspaziergang, Dauer nach Absprache.

Streetart – Hall of Fame in Stuttgart-Bad Cannstatt – Foto © Welz 2013

 

Hier findet Ihr eine Beschreibung eines #streetartwalks von meiner Twitterfreundin @marie_laveau_

 

Ich freue mich auf unseren Kontakt.

 

 

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  1. Pinkback: Mein Fotoarchiv für die Stuttgarter Presse geöffnet … | Kunst und Reisen

  2. Pinkback: Stuttgarter Geheimnisse | Kunst und Reisen

  3. Pinkback: Nur noch die Füße sind geblieben ... | Kunst und Reisen

  4. Seit gestern weiß ich, daß es in Stuttgart auch noch sehenswerte Ecken gibt. Diese hätte ich ohne Andrea nie gefunden. Hoffentlich gibt es weitere Entdeckungs-Touren. Ein herzliches Dankeschön, es war toll.

    • Danke liebe Susanne, dein Interesse freut mich sehr. Wir könnten ja einen neuen Kunstclub organisieren! Ideen gehen mir eigentlich nie aus. Herzliche Grüsse und eine schöne Woche, Andrea

  5. Marie Laveau

    Liebe Andrea, Du bist mir zuvor gekommen, indem Du meinen Twitter-„Moment“ hier bereits eingefügt hast. 😉 Ich habe ihn inzwischen auch noch etwas ergänzt.

    Es war wirklich sehr interessant. Erstaunlich, was man alles entdecken kann, wenn man mit wachem Sinn und offenen Augen durch die Stadt geht.

    Es grüßt Dich
    Deine Marie, die nicht Marie heißt

    • Danke dir liebe Marie für die schöne Kurzzusammenfassung unserer Tour als Twitter-Moment. Ich hab einfach mal ausprobiert, ob ich dies hier in den Blog einstellen kann und schwuppdiwupp, es hat geklappt! Ob ich mir deinen Echt-Namen merken kann … wir werden sehen. Bis zum nächsten Mal, Andrea

  6. Andrea Nicht-Roth

    Zweimal war ich jetzt bei einem Streetart-Spaziergang dabei, einmal in der Innenstadt, einmal im Westen und es war…. spannend, unterhaltsam, witzig, lehrreich – es hat einfach Spaß gemacht. Obwohl ich seit über 30 Jahren in Stuttgart lebe, habe ich Ecken und Details entdeckt, die ich vorher nicht kannte oder einfach übersehe habe. Überhaupt betrachtet man Kunst – in jeder Form – und die Stadt an sich nach einem Spaziergang mit Andrea Welz mit ganz anderen Augen.
    Danke dafür, und hoffentlich bald mal wieder.

    Andrea Nicht-Roth

    • Danke liebe Andrea, dass Du so offen bist, für die Kunst, die auf der Strasse liegt! Bis bald, Andrea

  7. Ja, ich kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen: Der Streetart-Walk hat viel Spaß gemacht und neue (Ein)Blicke eröffnet, vielen Dank für das tolle Angebot! Vielleicht schaffe ich auch noch einen Blogbeitrag 😉

    • Liebe Julia, danke, dass du dir Zeit genommen hast für unseren Streetartwalk in Stuttgart und einen Kommentar! Ein Blogbeitrag wäre natürlich auch super! Ich selbst komme gerade nicht dazu, ich hab noch so viele Iran-Geschichten im Kopf.
      Herzliche Grüsse, Andrea

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