Architekturspaziergänge

Gerne biete ich Ihnen und Ihrer Gruppe Architekturspaziergänge in Stuttgart an. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

Alle Baukunst bezweckt eine Einwirkung auf den Geist, 
nicht nur einen Schutz für den Körper.
John Ruskin (1819-1900)

Stuttgart – Backstage
Gehen Sie in Stuttgart auch immer die gleichen Wege? Lassen Sie sich verführen zu einer Backstage-Tour und lernen Sie Stuttgart einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Angeregt zu dieser Tour wurde ich von Bertram Weisshaar (Atelier Latent Spaziergangsforschung & Fotografie), bei dem ich 2010 in der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel einen Workshop gemacht habe: „Der Spaziergang als künstlerische Praxis“.
Der Spaziergangsforscher Weisshaar war im November 2011 selbst in Stuttgart und hat sich die Stadt Stuttgart „von hinten“ angeschaut.
Architekturspaziergang, Dauer nach Absprache.

 

Stuttgart Backstage: Wem gehört die Stadt? Foto © Welz

Stuttgart Backstage: Wem gehört die Stadt? Foto © Welz

Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt,
ist kein  stiller, sondern ein schlechter Bürger.
Perikles (um 500-429 vC)

 

Der neue Killesberg: Killesberghöhe, Grüne Fuge und Rote Wand
Der Killesberg hat sich sehr verändert seit 2007 die Fildermesse eröffnet wurde: die alten Messehallen wurden abgerissen, ein neues Wohnquartier und Geschäftsviertel sind entstanden, die Killesberghöhe. Mit der ungewöhnlichen Gartenarchitektur der „Grünen Fuge“ und des Parks „Rote Wand“ wurde der Killesbergpark und damit das „Grüne U“ erweitert. Vom Aussichtsturm im Killesbergpark, der 2001 auf Initiative des Stuttgarter Verschönerungsvereins errichtet wurde, hat man eine atemberaubende Aussicht, nicht nur auf den Killesberg, sondern über die ganze Region.
Architekturspaziergang, Dauer nach Absprache.

 

Architekturspaziergang: Killesberghöhe Stuttgart – Foto © Welz

 

Was ist eigentlich S21 und warum sind immer noch manche dagegen?
Seit Mitte der 1990er Jahre wird über das „Projekt Stuttgart 21“ geredet. Erst 2009 wurde der Finanzierungsvertrag der Projektpartner unterschrieben, 2010 wurde mit der Baustelleneinrichtung begonnen, der Bauzaun aufgestellt, der Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes abgerissen. Seit Sommer 2010 gibt es eine rund um die Uhr betreute „Mahnwache gegen S21“. Bürgerinnen und Bürger informieren ehrenamtlich über die Risiken des „Bahnprojektes Stuttgart – Ulm“ und die Alternative: Kopfbahnhof K21.
Wie ist heute der Stand der Dinge? Warum sind immer noch viele dagegen?
Bei dieser Führung rund um den Bahnhof können sie alles Wissenswerte über S21 erfahren.
Architekturspaziergang, Dauer nach Absprache.

 

Architekturspaziergang: Stuttgart und S21 – Der Bauzaun. Foto © Welz

 

Zwischen dem Gleisbogen – Stuttgart-Nord
Das Stadtquartier zwischen dem Gleisbogen, zwischen Pragfriedhof und Eisenbahnersiedlung ist in Bewegung. Es gibt viel zu entdecken, ein Stadtteil voller Gegensätze. Der Rebenberg war Stuttgarts „Galgenbuckel“, seit den 1950er Jahren stehen dort architektonisch interessante Wohnhochhäuser. Neben dem Pragfriedhof finden wir Stuttgarts Skaterhalle „Bowl“, eine der besten Anlagen für Skater in Deutschland. Unweit der Backsteinsiedlung „Eisenbahndörfle“, wo in den letzten Jahren Künstler ihre Ateliers hatten, entsteht ein Neubauquartier mit 135 Wohneinheiten. Wir sehen die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ für die deportierten Menschen jüdischen Glaubens, Sinti und Roma und zum Schluss einen Acker mitten in der Stadt: Die Initiative Stadtacker Wagenhallen hat einen Nachbarschaftsgarten angelegt, ein spannendes Urban-Gardening-Projekt in Stuttgart-Nord.
Architekturspaziergang, Dauer 2 bis 2,5 Stunden.

 

Architekturspaziergang Stuttgart-Nord: Die Zeit ist stehengeblieben! Mangelraum der Eisenbahnhochhäuser. Foto © Welz

Architekturspaziergang Stuttgart-Nord: Die Zeit ist stehengeblieben! Mangelraum der Eisenbahnhochhäuser. Foto © Welz

 

Jugendstil in Stuttgart – Ein Spaziergang vom Süden in den Westen
Rund um die Markuskirche im Stuttgarter Süden wurde Anfang des 20. Jahrhunderts viel gebaut. Die Architekten wagten für wenige Jahre einen neuen, phantasievollen, abwechslungsreichen Baustil. Wir finden den Lebensbaum als Sinnbild eines ganzheitlichen Lebens, Blumen und Früchte auf den Fassaden der Stuttgarter Jugendstilhäuser. Weibliche Locken, wogende Wellen, das Lodern einer Flamme sind neue Motive. Schildkröten, Affen, Frösche, Vögel, der Pfau – viele Tiere tummeln sich jetzt auf den Fassaden. Wir beginnen unseren Spaziergang am Marienplatz, über Liststaffel und Liststrasse geht’s zur Markuskirche. Das vielleicht schönste Stuttgarter Jugendstilensemble, das die Gebrüder Kärn gebaut haben, finden wir vor dem Schwabtunnel. Am Gänsepeterbrunnen an der Hasenbergsteige endet unser Jugendstilspaziergang vom Süden in den Westen.
Architekturspaziergang, Dauer nach Absprache 2 – 2,5 Stunden

 

Architekturspaziergang JUGENDSTIL Jugendstilensemble der Gebrüder Kärn in Stuttgart - Foto © Welz

Architekturspaziergang JUGENDSTIL Jugendstilensemble der Gebrüder Kärn in Stuttgart – Foto © Welz

 

Architektur der Nacht
Der Lichtmasterplan der Stadt Stuttgart hat das Ziel: den Stromverbrauch zu senken und durch Licht neue Akzente zu setzen. Wir beginnen unseren Spaziergang am leuchtenden Kubus des Kunstmuseums und entdecken, wie die vertraute Stadt durch Licht neu inszeniert wird. Schillerplatz und Stiftskirche erscheinen im neuen Licht. Am Tagblatt-Turm wurde die Konturbeleuchtung der 1920er Jahre wieder hergestellt, der City-Ring durch farbige Lichtakzente hervorgehoben. Welche Bereiche der Stadt bleiben dunkel? Was wird wie ins Licht gesetzt? Wie können Beleuchtungskonzepte zwischen Kommerz und ästhetischem Anspruch aussehen? Diese und andere Fragen diskutieren wir bei unserem nächtlichen
Architekturspaziergang durch Stuttgart

 

Architektur der Nacht: Stuttgart Tagblattturm. Foto © Welz Oktober 2016

Architektur der Nacht: Stuttgart Tagblattturm. Foto © Welz Oktober 2016

 

Literaturtipps: 
Valerie Hammerbacher und Anja Krämer beschreiben 22 Stadtspaziergänge durch Stuttgart zur Entdeckung der Architektur des 20. und 21.Jahrhunderts.

„Die Stadt ist tot, es lebe die Stadt!“
Hanno Rauterberg untersucht „urbanes Leben in der Digitalmoderne“: Wir sind die Stadt!

Was passiert mit dem Stuttgarter Gleisbogen?
Die Publikation Der Stuttgarter Gleisbogen: Urbane Landschaft und Kulturdenkmale im Vorfeld des Hauptbahnhofs. Geschichte und Ausblick“ herausgegeben von Josef Klegraf stellt Fragen, sucht Antworten und zeigt Beispiele aus anderen Großstädten.

 

 

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